AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Tagme Label – Inhaberin Anne Sophia Lang
Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, die über den unter www.tagme-label.de betriebenen Onlineshop zwischen

Tagme Label
Inhaberin: Anne Sophia Lang
Wormser Str. 97a
55294 Bodenheim
Deutschland

– nachfolgend „Verkäufer“ –

und den Kunden des Verkäufers geschlossen werden.

(2) Das Angebot des Onlineshops richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

(3) Verbraucher sind vom Vertragsschluss ausgeschlossen.

(4) Der Kunde bestätigt mit seiner Bestellung, dass er die Bestellung ausschließlich in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit und nicht als Verbraucher tätigt.

(5) Der Verkäufer ist berechtigt, geeignete Nachweise über die Unternehmereigenschaft des Kunden zu verlangen. Hierzu können insbesondere Angaben zum Unternehmen sowie bei Kunden mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gehören.

(6) Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf physischer Waren, insbesondere selbstklebender QR-Code-Etiketten, Durchziehplomben und Kabelplomben.

(2) Die Produkte sind insbesondere zur Kennzeichnung und Inventarisierung von Gegenständen bestimmt und können für die Verwendung in Verbindung mit der Timly-Software vorgesehen sein.

(3) Die Bereitstellung oder Lizenzierung der Timly-Software ist nicht Gegenstand des Kaufvertrages mit Tagme Label, sofern dies beim jeweiligen Produkt nicht ausdrücklich anders angegeben wird.

(4) Neben Standardprodukten, insbesondere Produkten mit Timly-Logo, können individualisierte Produkte, beispielsweise mit einem vom Kunden bereitgestellten Firmenlogo, hergestellt werden.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden zur Abgabe einer Bestellung.

(2) Der Kunde kann die gewünschten Produkte auswählen und in den Warenkorb legen. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Angaben überprüfen und Eingabefehler korrigieren.

(3) Mit Betätigung der abschließenden Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb befindlichen Waren ab.

(4) Eine automatisch versandte Bestell- oder Eingangsbestätigung bestätigt zunächst lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.

(5) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer das Angebot des Kunden

a) durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung annimmt,

b) die bestellte Ware versendet oder

c) den Kunden ausdrücklich zur Zahlung auffordert,

je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.

(6) Der Verkäufer ist berechtigt, Bestellungen abzulehnen.

(7) Vertragssprache ist Deutsch.

(8) Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen und technischen Möglichkeiten gespeichert. Der Kunde erhält die für seine Bestellung maßgeblichen Informationen elektronisch. Die jeweils geltenden AGB können über den Onlineshop abgerufen und gespeichert werden.

§ 4 Individualisierte Produkte und Druckfreigabe

(1) Bei individualisierten Produkten erfolgt die Herstellung auf Grundlage der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen, Dateien, Logos, Grafiken und sonstigen Vorgaben.

(2) Vor Beginn der individualisierten Produktion erhält der Kunde einen Korrekturabzug bzw. eine Druckansicht zur Prüfung und Freigabe.

(3) Der Kunde ist verpflichtet, den Korrekturabzug sorgfältig zu überprüfen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich:

  • Inhalt,
  • Schreibweise,
  • Logo,
  • Anordnung,
  • Abmessungen und
  • sonstiger für den Kunden erkennbarer Gestaltungsmerkmale.

(4) Die Produktion beginnt grundsätzlich erst nach ausdrücklicher Druckfreigabe durch den Kunden.

(5) Nach erfolgter Druckfreigabe können Änderungswünsche des Kunden nur berücksichtigt werden, soweit die Produktion noch nicht begonnen hat und eine Änderung technisch und organisatorisch möglich ist. Hierdurch entstehende zusätzliche Kosten trägt der Kunde, sofern diese zuvor mit ihm vereinbart wurden.

(6) Die Druckfreigabe lässt Ansprüche wegen solcher Mängel unberührt, die für den Kunden anhand des Korrekturabzugs nicht erkennbar waren.

(7) Der Kunde versichert, über sämtliche für die vertragsgemäße Verwendung erforderlichen Rechte an den von ihm bereitgestellten Logos, Grafiken, Marken, Namen und sonstigen Inhalten zu verfügen.

(8) Der Kunde stellt sicher, dass die vertragsgemäße Verwendung der bereitgestellten Inhalte keine Rechte Dritter verletzt.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Sämtliche im Onlineshop angegebenen Preise sind Endpreise. Die Umsätze des Verkäufers sind aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Umsatzsteuer wird daher nicht gesondert ausgewiesen.

(2) Zusätzlich können Versandkosten anfallen.

(3) Die konkret anfallenden Versandkosten werden dem Kunden im Checkout vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

(4) Zusätzliche Kosten aufgrund besonderer, vom Kunden gewünschter Versandarten werden gesondert ausgewiesen.

§ 6 Liefergebiet und Lieferzeit

(1) Der Verkäufer liefert innerhalb Deutschlands sowie in die im Checkout freigeschalteten Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Derzeit ist die Belieferung von EU-Mitgliedstaaten vorgesehen, deren Währung der Euro ist.

(2) Die voraussichtliche Lieferzeit beträgt grundsätzlich 5 bis 7 Werktage, sofern beim jeweiligen Produkt nichts anderes angegeben ist. Für individualisierte Produkte wird die Lieferzeit individuell mit dem Kunden vereinbart.

(3) Bei individualisierten Produkten beginnt die vereinbarte Produktions- bzw. Lieferfrist erst nach Eingang aller für die Herstellung erforderlichen Daten und nach Erteilung der Druckfreigabe durch den Kunden sowie – bei vereinbarter Vorkasse – nach Eingang der vereinbarten Zahlung.

(4) Die Lieferung erfolgt grundsätzlich über DHL.

(5) Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind.

(6) Zusätzliche Versandkosten, die ausschließlich aufgrund einer vom Verkäufer veranlassten Teillieferung entstehen, trägt der Verkäufer.

§ 7 Gefahrübergang beim Versand

(1) Wird die Ware auf Wunsch des Kunden an einen anderen Ort als den Erfüllungsort versandt, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Einrichtung auf den Kunden über.

(2) Hat der Kunde besondere Vorgaben zur Versandart gemacht und weicht der Verkäufer ohne zwingenden Grund hiervon ab, bleiben die gesetzlichen Rechte des Kunden unberührt.

§ 8 Zahlungsbedingungen

(1) Je nach Verfügbarkeit stehen dem Kunden insbesondere folgende Zahlungsarten zur Verfügung:

  • Shopify Payments / Kreditkarte,
  • PayPal,
  • Rechnung und
  • Vorkasse.

Die im konkreten Bestellvorgang verfügbaren Zahlungsarten werden im Checkout angezeigt.

(2) Bei Zahlung auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 10 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern auf der jeweiligen Rechnung nichts Abweichendes angegeben ist.

(3) Bei Zahlung per Vorkasse ist der Rechnungsbetrag nach Vertragsschluss und Zugang der Zahlungsinformationen fällig.

(4) Bei den über externe Zahlungsdienstleister angebotenen Zahlungsarten können ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters gelten.

(5) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

(6) Bei Rechtsgeschäften, an denen kein Verbraucher beteiligt ist, beträgt der gesetzliche Verzugszinssatz für Entgeltforderungen neun Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz.

(7) Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen kann zusätzlich eine Verzugspauschale in Höhe von 40 Euro geltend gemacht werden. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt nach den gesetzlichen Vorschriften möglich.

§ 9 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises aus dem jeweiligen Vertrag Eigentum des Verkäufers.

(2) Der Kunde hat die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware bis zum Eigentumsübergang pfleglich zu behandeln.

§ 10 Mängelrechte und Reklamationen

(1) Für Mängel der gelieferten Ware gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit in diesen AGB nichts anderes geregelt ist.

(2) Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft, bleiben die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB unberührt.

(3) Reklamationen können insbesondere per E-Mail an

sophia.lang@tagme-label.de

übermittelt werden.

(4) Zur zügigen Bearbeitung einer Reklamation sollte der Kunde nach Möglichkeit folgende Informationen mitteilen:

  • Bestellnummer,
  • Beschreibung des beanstandeten Mangels und
  • soweit sinnvoll, aussagekräftige Fotos.

Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden nicht davon abhängig gemacht, dass diese Angaben vollständig vorliegen.

(5) Bei Vorliegen eines Mangels erfolgt die Nacherfüllung nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.

(6) Die für eine berechtigte Rücksendung erforderlichen Kosten trägt der Verkäufer im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

(7) Bei individualisierten Produkten begründen solche Abweichungen keinen Mangel, die dem vom Kunden ausdrücklich freigegebenen Korrekturabzug entsprechen und für den Kunden bei der Druckfreigabe erkennbar waren.

(8) Absatz 7 gilt nicht für technisch bedingte oder sonstige Mängel, die aus dem Korrekturabzug für den Kunden nicht erkennbar waren.

§ 11 Keine Rückgabe mangelfreier Ware / kein Verbraucherwiderrufsrecht

(1) Der Onlineshop richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

(2) Ein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht besteht daher nicht.

(3) Ein freiwilliges Rückgabe-, Widerrufs- oder Umtauschrecht für mangelfreie Ware wird nicht eingeräumt, sofern zwischen dem Verkäufer und dem Kunden im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

(4) Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln der Ware bleiben hiervon unberührt.

§ 12 Haftung

(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt:

a) bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

b) bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,

d) im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie

e) in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Verkäufers auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung des Verkäufers für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

§ 13 Höhere Gewalt und Lieferhindernisse

(1) Ereignisse höherer Gewalt sowie sonstige vom Verkäufer nicht zu vertretende, unvorhersehbare Ereignisse, die die Lieferung vorübergehend wesentlich erschweren oder unmöglich machen, verlängern die vereinbarten Lieferfristen für die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit.

(2) Der Verkäufer informiert den Kunden über erhebliche absehbare Verzögerungen, soweit dies möglich und zumutbar ist.

(3) Dauert ein solches Lieferhindernis unangemessen lange an, richten sich die Rechte beider Vertragsparteien nach den gesetzlichen Vorschriften.

§ 14 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, soweit seine Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist oder aus demselben Vertragsverhältnis stammt.

(2) Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur insoweit berechtigt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 15 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Für sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen dem Verkäufer und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis.

(3) Das Recht des Verkäufers, den Kunden an einem anderen gesetzlich zulässigen Gerichtsstand zu verklagen, bleibt unberührt.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien bleiben möglich.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

(3) An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.